19. Anzhäuser Gückellauf

Oh, es gibt einen neuen Artikel. Was könnte das bedeuten? Ah, der nächste Lauf steht wieder an. Richtig, und zwar schon am Samstag! Na dann will ich doch schnell noch vom Anzhäuser Gückellauf berichten…

Der diesjährige Lauf fand statt am 06.07.2013, also am Beginn der langen Hitzeperiode, die ganz Deutschland etwa einen Monat fest im Griff hatte. Die Temperaturen lagen dadurch beim Start um 18:00 Uhr bei über 25 Grad und sollten uns Läufer daher ordentlich zum Schwitzen bringen. Dadurch, dass der Lauf über 4 Runden geht, war aber wenigstens die regelmäßige Wasserversorgung kein Problem. Am höchsten Punkt der Strecke gab es zusätzlich eine Berieselungsvorrichtung, mit der man den heißen Körper kurz abkühlen konnte.

Getreu meinem Motto, schneller als 2011 zu sein, hatte ich mir eine Zeit von etwa 46:30 min vorgenommen, also etwas mehr 11 ½ Minuten pro Runde. Fitnessmäßig war das locker möglich, lediglich die hohen Temperaturen konnten mir noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Obwohl der Start in diesem Jahr zusammen mit dem 5km-Lauf stattfand und es demnach deutlich mehr Verkehr als sonst gab, konnte ich die Strecke recht zügig angehen. Runde 1 bzw. Kilometer 2,5 war daher nach 11:10 Minuten abgehakt, was aber auch daran liegt, dass man zu Beginn mit Schwung einen kleinen Starthügel hinunter läuft. Die darauf folgende Runde lief aber auch ganz gut mit 11:35 min. Ich lag also etwa 30 Sekunden vor meiner geplanten Zeit.

Danach zeigte sich jedoch die Auswirkung der Hitze, die sich in dem windstillen Tal zudem noch unangenehm staute. Mit einer Zeit von 12:05 min auf der dritten Runde war der Vorsprung aus Runde 1 komplett dahin geschmolzen und die angestrebte Bestzeit ernsthaft in Gefahr, wenn der Schnitt sich noch weiter senkte. Dazu kam noch, dass ich in jeder Runde immer noch etwa 10 Meter extra laufen musste, weil die Dusche leider weit abseits der Ideallinie eingerichtet wurde. Ohne dieses dringend nötige Abkühlung wäre es aber noch schwieriger geworden.

Es half also nichts, außer auf die Zähne zu beißen und zu versuchen, irgendwie schneller zu werden. Das gelang mir mit genau 12 Minuten auf der letzten Runde auch tatsächlich, aber insgesamt hatte ich mit 46:50 min meine Zielzeit leider verpasst. Völlig erschöpft ruhte ich mich erst mal im Zielbereich aus. Aufgrund der Hitze war ich aber trotzdem froh, noch so eine gute Zeit gelaufen zu sein. Es war mir immerhin nicht so schlimm ergangen wie 2010, als es ähnlich heiß war und ich schon nach der ersten Runde völlig eingebrochen bin.

Ob ich aber meine Zeit aus 2011 nun geschlagen hatte oder nicht wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich wusste nur noch, dass sie unter 47 Minuten lag und eben über der Zielzeit von 46:30 min. Es wurde also eine knappe Angelegenheit. Wie knapp sah ich dann mit Freude zu Hause vor dem PC. Die alte Bestzeit, erzielt bei idealen Läufertemperaturen und ohne die 50 Extrameter an der Dusche lag bei genau 46:51 min. Ich habe meine Bestzeit also genau um 1 Sekunde geschlagen! Cool 😎

Hoehenprofil (Meter)
Geschwindigkeit (min/km)
Herzfrequenz (BPM)

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